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1 (1844) Gedichte
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O, so komm denn! Heitre das Betrübte!Komm, mein Vater, Brnder, Gatte, Freund!Tochter, Schwester, Gattinn und Geliebte,Alles, Alles, fleht in mir vereint.

Nicht des Felsen Stirn im Fichtcnkranze,

Die sich rauschend in die Wolken hebt,

Noch des Hügels Rücken, der vom TanzeFroher Lämmerheerden lebt und webt;

Nicht der Waldstrom, der vom hohen GletscherDonnernd über Felsenstufcn fällt;

Noch der Grottenquell, der mit GeplätscherTag und Nacht das Echo wach erhällt;

Nicht des Frühlings Winde, welche säuselndDurch das Laub der Wicscnpappcl weh'n,

Noch des Teiches Wellen, die sich kräuselndUm den Flügelschlag des Schwanes dreh'n;Nichts von allem Großen, allem SchönenSpricht ein Trostwort meinem Kummer zu;Nicht mit ihren besten WicgentöncnLullt Natur den Wütherich zur Ruh'.

Wie im Krcuzgang über Leichensteincn,

So scbwebt überall Melancholie.

Über Gärten, Wiesen, Feldern, Hainen,

Über Thal und Hügel schwebet sie.

Ächzend deckt sie mit dem TrauerfloreAlle Schimmer, alle Farben zu.

Weh thut jeder Frohlaut ihrem Ohre;Todtcnstillc heischt sic nur und Ruh'.

Tief stimmt sie herab die höchsten Töne,