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1 (1844) Gedichte
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Mitleidslose Mauern, zwischen denenSich die Buße langsam selbst entseelt!

Harte Quadern, oft benetzt von Thräncn,

Und von wunden Knieen ausgehöhlt!Felscngrottcn, tief in Dorn verborgen!Hcilgenblenden, wo die ganze NachtChristus Braut mit ihren frommen SorgenZu Gebeten und Gesängen wacht!

Bilder selbst, die ihr bei uns so kläglichWeinen lernt! Mit euch in Harmonie,

Ward ich kalt zwar, stumm und unbeweglich,Doch zu Stein vergaß ich noch mich nie.Nimmer herrscht da unumschränkt der Himmel,Wo sich Abelard nicht bannen läßt.

Stets geneigt zu Aufruhr und Getümmel,

Hält Natur des Herzens Hälfte fest.

Weder Fasten, mit Gebet vereinet,

Noch die Thräncn, welche Nacht und TagLange Jahre schon mein Auge weinet,

Hemmen seines Pulses wilden Schlag.

Kaum entfalt' ich deinen Brief mit Beben,

So durchbohrt das Herz mir, wie ein Schwert,Jener Name, traurig meinem Leben,

Dennoch ewig meiner Seele werth;

Jener Name, meines Friedens Klippe,Abgestorbner Freude Monument,

Den der Bnßcrinn verblühte LippeNimmer ohne Thrän' und Seufzer nennt.Auch den meinen beb' ich, zu erblicken;