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1 (1844) Gedichte
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Heloife an Abelard.

Frei nach Popen.

Aicr im Schauer tiefer Todtcnstille,

Wo die Himmelstochtcr Andacht wohnt,

Und Melancholie in schwarzer HülleSinnig mit gesenktem Haupte thront,

Was will hier entflammter Triebe HaderIn der gottgcweihten Jungsrau Brust?

Warum glüht ihr noch in jeder AderNückerinncrung entflohncr Lust?

Immer noch zu Liebe hingerissen,

Immer noch durch dich, mein Abelard,

Muß ich den geliebten Namen küssen,

Welcher mir so unvergeßlich ward.

Theurer UnglückSname, werde nimmerVon verstummter Lippe mehr gehört!

Birg dich da in's Dunkel, wo noch immerLiebe gegen Andacht sich empört!

Schrcib'ihn nicht!Doch ach! was hilft meinWchrcu?Nasche Hand, du schriebst ihn ja schon hin!Löscht ihn wieder aus, ihr, meine Zähren,

Und cntsündigt die Verrätherinn!

Ah! die Arme, die vor Schuld erbanget,Schluchzt und weint umsonst, umsonst ihr Ach:Was gebieterisch das Herz verlanget,

Schreibt die Hand nur allzu willig nach.