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1 (1844) Gedichte
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Doch müßt' auch dann am Ende Heil und SiegDie Brut zerschmettern, und den Kranz,

Den schönen Kranz um ihre Scheitel zichn,Woran ihr Recht bewährte Tugend hat;

Doch müßt' auch dann des Friedens sanfte Nnh'Die Wunden heilen, die der Kampf ihr schlug;Und nicht das arme, keusche, treue WeibIhr Heil, o Gott, ihr eines letztes Heil!Gezwungen seyn zu suchen in der Gruft!

Wohl ist's ein edles, herrliches Gefühl,

Das solche Wünsch' in euern Herzen zeugt.Allein auf Erden kämpft nicht immerdarDie Tugend, wie der Edle wünscht. Ach! oftIst nichts Geringers, als das Leben selbst,

Das Lösegeld für den erhabnen Sieg.

Der Lorbcrzweig, nach dem sie blutend rang,Flicht sich zur Todtcnkron' aus ihren Sarg.

Doch dann auch mag's euch frommen, diesen Kampf,Den blutigen, den Todeskampf zu sehn;

Zn sehen, wie von allen Seiten herDie Büberei mit Netzen sie umstellt;

Zn sehn, wie nirgends eine Freistatt ihr,

Als unter ihr das Grab nur, offen steht;

Und ach! zu sehn, wie sie hinunter stürzt,

Und ihre Himmelsperle mit sich nimmt.

Mag das Entsetzen doch euch dann bci'm HaarErgreifen und zcrschüttcln. Mag doch SchmerzDurch eure Busen fahren, wie ein Schwert!