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1 (1844) Gedichte
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Die Schatzgräber.

Ein Winzer, der am Tode lag,

Rief seine Kinder an und sprach:

In unserm Weinberg liegt ein Schatz;

Grabt nur darnach!"An welchem Platz?"Schrie Alles laut den Vater an.

Grabt nur!" . .O weh! da starb der Mann.

Kaum war der Alte bcigeschafft,

So grub man nach aus LeibeSkraft.

Mit Hacke, Karst und Spaten wardDer Weinberg um und um gescharrt.

Da war kein Kloß, der ruhig blieb;

Man wars die Erde gar durch's Sieb,

Und zog die Harken kreuz und querNach jedem Stcinchen hi» und her.

Allein da ward kein Schatz verspürt,

Und jeder hielt sich angeführt.

Doch kaum erschien das nächste Jahr,

So nahm man mit Erstaunen wahr,

Daß jede Nebe dreifach trug.

Da wurden erst die Söhne klug,

Und gruben nun Jahr ein Jahr ausDes Schatzes immer mehr heraus.