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1 (1844) Gedichte
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Barmherziger Himmel, erbarme dich mein,llnd halte den Bösen in Banden!"

Tief barg sic das Haupt in die Küssen hinein,Daß Hören und Sehen ihr schwanden.

Hier schlug ihr, indem sie im Schweiße zerquoll,Das bebende Herz, wie ein Hammer;

Und drittes noch lauteres Brüllen erscholl,

Als wär's vor dem Bett in der Kammer.

Nun sprang sie mit wildem Entsetzen heraus;

Stieß aus die Laden der Zelle;

Schon strahlte der Morgen; der Dämmerung GrausWich seiner erfreulichen Helle.

Und als sic mit heiligem Kreuz sich versehn:

Gott helfe mir gnädiglich, Amen!"

Da wagte sie's zitternd zum Stalle zu gehn,

In Gottes allmächtigem Namen.

O Wunder! Hier kehrte die herrlichste Kuh,

So glatt und so blank, wie ein Spiegel,

Die Stirne mit silbernem Sternchen ihr zu.

Vor Staunen entsank ihr der Riegel.

Dort füllte die Krippe frisch duftender Klee,

Und Heu den Stall, sie zu nähren;

Hier leuchtet' ein Eimerchcn, weiß, wie der Schnee,Die strotzenden Euter zu leeren.