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1 (1844) Gedichte
Entstehung
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292
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Die Kuli.

§rau Magdalis weint' ans ihr letztes Stuck Brot.Sie könnt' es vor Kummer nicht essen.

Ach, Witwen bekümmert oft größere Noth,

Als glückliche Menschen ermessen.

Wie tief ich auf immer geschlagen nun bin!

Was Hab' ich, bist du erst verzehret?"

Denn, Jammer! ihr Eins und ihr Alles war hin,Die Kuh, die bisher sic ernähret.

Heim kamen mit lieblichem SchellcngctönDie andern, gesättigt in Fülle.

Vor Magdaliö Pforte blieb keine mehr stehn,

Und rief ihr mit sanftem Gcbrüllc.

Wie Kiudlein, welche der nährenden BrustDer Mutter sich sollen entwöhnen,

So klagte sie Abend und Nacht den Verlust,

Und löschte ihr Lämpchen mit Thränen.

Sie sank auf ihr ärmliches Lager dahin,

In hoffnungslosem Verzagen,

Verwirrt und zerrüttet an jeglichem Sinn,

An jeglichem Gliede zerschlagen.