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1 (1844) Gedichte
Entstehung
Seite
267
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Des Pfarrers Tochter vonTanbcnhaill.

Am Garten des Pfarrers von Taubenhain,

Geht's irre bei Nacht in der Laube.

Da flistert und stöhnt's so ängstiglich;

Da raffelt, da flattert und sträubet cs sich,

Wie gegen den Falken die Taube.

Es schleicht ein Flämmchen am Unkcntcich,

DaS flimmert und flammert so traurig.

Da ist ein Plätzchen, da wächst kein Gras;

Das wird vom Thau und vom Regen nicht naß;Da wehen die Lüftchen so schaurig.

Des Pfarrers Tochter von TaubenhainWar schuldlos, wie ein Täubchen.

Daö Mädel war jung, war lieblich und sein;

Viel ritten der Freier nach Taubcnhain,

Und wünschten Rosetten zum Weibchen.

Non drüben herüber, von drüben herab,

Dort jcnscit des Baches vom Hügel,

Blinkt stattlich ein Schloß auf daö Dörfchen im Thal,Die Mauern, wie Silber, die Dächer, wie Stahl,Die Fenster, wie brennende Spiegel.