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1 (1844) Gedichte
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Halloh! Halloh! Hcrr Ncichsbaron!Hervor aus Bett und Kammer!

Eur Fräulein Trudchen ist entfloh»,Entflohn zu Schand' und Jammer!Schon reitet Karl von Eichcuhorst,

Und jagt mit ihr durch Feld und Forst.Geschwind! Ihr dürft nicht weilen,Wollt Ihr sie noch ereilen."

Hui! auf der Freiherr, hui! heraus,

Bewehrte sich zum Streite,

Und donnerte durch Hof und Haus,

Und weckte seine Leute.

Heraus, mein Sohn von Pommcrland!

Sitz' auf! Nimm Lanz' und Schwert zur HandDie Braut ist dir gestohlen;

Fort, fort, sie cinzuholcn!"

Rasch ritt das Paar im Zwielicht schon,

Da horch! ein dumpfes Rufen,

Und horch! erscholl ein Donncrton,

Von Hochburgs Pfcrdehnscn;

Und wild kam Plump, den Zaum verhängt,Weit, weit voran, daher gesprengt,

Und ließ, zu Trudchcus Grausen,

Vorbei die Lanze sausen.