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Als mm die Nacht Gcbirg' und ThalVermummt ln Nabenschattcu,
Und Hochburgs Lampen überallSchon ausgeflimmcrt hatten,
Und Alles tlef entschlafen war;
Doch nur das Fräulein immerdar,Voll Ficbcrangst noch wachte,
Und seinen Ritter dachte:
Da horch! Ein süßer LicbestvnKam leis' empor geflogen.
„Ho, Trudchcn, ho! Da bin ich schonRisch auf! Dich angezogen!
Ich, ich, dein Ritter, rufe dir;Geschwind, geschwind herab zu mir!Schon wartet dein die Leiter.
Mein Klepper bringt dich weiter. " —
„Ach nein, du Herzens - Karl, ach nein!Still, daß ich nichts mehr höre!
Entrann' ich ach! mit dir allein,
Dann wehe meiner Ehre!
Nur noch ein letzter LicbeskußScy, Liebster, dein und mein Genuß,Eh' ich im TodtcnklcidcAuf ewig oou dir scheide." —