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Und unser lieber Herr vernahmDer Seele letzte Worte.
Umringt von tausend Engeln kamEr herrlich an die Pforte.
„Erbarmen! Ach, Erbarmen!" schrieDie arme bange Seele. —
„O Seele, du gehorchtest nieDem göttlichen Befehle.
Ich lockte dich an meine Brust;
Zur Sünde gingst du über.
Die Welt mit ihrer eitel» LustWar, Thörinn, dir viel lieber." —
„Oh! Ich bekenn' es, Herr, ich schwammIm Lnstpfuhl dieser Erde;
Doch bringe du dein irrend LammZurück zu deiner Heerde!
Ich will, v lieber Hirt, hinfortMein Jrrsal stets bereuen.
Hals doch sein letztes armes WortDem Schächer zum Gedeihen." —
Du wußtest, Weib, was ich gethan;
Du kanntest meinen Willen.
Allein, was hast du sc gethan,
Ihn dankbar zu erfüllen?" -