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1 (1844) Gedichte
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Noch mehr an Wuchs und Angesicht,

Wie Morgcnroth im Mai,

Am goldnen Ningcllockenhaar,

Am himmelblauen Angcnpaar,

So freundlich, lieb und treu!"

Kind Gottes, o wie längst dahin!

Längst todt und tief verscharrt!

Das Gräschen säuselt drüber her;

Ein Stein von Marmel drückt ihn schwer;Längst todt und tief verscharrt!

Sichst dort, in Immergrün verhüllt,

Das Zellenfenster nicht?

Da wohnt' und weint' er, und verkam,Durch seines Mädels Schuld, vor Gram,Verlöschend, wie ein Licht.

Sechs Junggesellen, schlank und fein,

Bei Trauer-Sang und Klang,

Sie trugen seine Bahr' an's Grab;

Und manche Zähre rann hinab,

Indem sein Sarg versank."

O weh! O weh! So bist du hin?

Bist todt und tief verscharrt?

Nun brich, o Herz; die Schuld war dein!Und wärst du, wie sein Marmelstcin,Wärst dennoch nicht zu hart."