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1 (1844) Gedichte
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Das krachte dem Alten m's dumpfe Gehör.

Er liebte die einzige Tochter so sehr.

Er schätzte sie höher, als Zepter und Krön',

Und höher, als seinen hellstrahlenden Thron.

Und als auch herbei der Vcrräther mit sprang,Ergrimmte der Alte:Das Hab' ich dir Dank!Dein Blut mir's entgelte! das trinke Burgund!Weil das mir gcrathen dein giftiger Mund.

Ihr Herzblut verklagt dich vor Gottes Gericht,Das dir dein blutiges Urthel schon spricht."

Rasch zuckte der Alte den blinkenden Dolch,

Und bohrte darnieder den Spanischen Molch.

Lcnardo, du Armer! Blandine, mein Kind!..

O heiliger Himmel! Verzeih' mir die Sund'!Verklaget nicht mich auch vor Gottes Gericht!

Ich bin sa bin Vater! Verklaget mich nicht!"

So weinte der König, so reut' ihn zu spat,Schwer reut' ihn die himmclanschreiende That.Drauf wurde bereitet ein silberner Sarg,

Worein er die Leichen der Liebenden barg.