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Die Halle war wenigen Augen bekannt;
Doch wer der Halle war kundig, der fandDen Weg, durch eine verborgene Thür,
Wohl in der Prinzcssiun ihr Sommcrlosicr. —
Noch sendete durch den heimlichen Gang
Das Lämpchen der Liebe den Schimmer entlang.
Sie athmeten leise, sie schlichen gemach
Dem Schimmer des Lämpchens der Liebe sich nach;
Und kamen bald vor die verborgene Thür,
Und standen und harrten und lauschten allhicr:„Horch,Königldaflistcrt's—horch, Königldaspricht's.—Da! glaubest du noch nicht, so glaubest du nichts."
Und als sich der Alte zum Horchen geneigt,Erkannt' er der Liebenden Stimme gar leicht.
Sie trieben, bei Küssen und tändelndem Spiel,Des süßen Geschwätzes der Liebe gar viel:
„O Lieber! mein Lieber! was zaget dein Sinn,Vor mir, die ich ewig dein eigen nun bin?Prinzessin» am Tage nur; aber bei NachtMagst du mir gebieten als eigener Magd!" —
„O schönste Prinzessin», o wärest du nurDas dürftigste Mädchen auf dürftiger Flur!
Wie wollt ich dann schmecken der Freuden so viel!Nun setzet dein Lieben mir Kummer an'S Ziel!" —