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1 (1844) Gedichte
Entstehung
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126
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IM

Trautet»

M^ci'n Traute! hält mich für und fürIn festen Licbcöbandcn;

Bin um sie stets und neben ihr;

Sie läßt mich nicht'abhanden.

Ich darf nicht weiter, als daö Band,Woran sic mich gebunden.

Sic gängelt mich an ihrer HandDurch alle Tagesstunden.

Mein Traute! hält mich für und fürIn ihrer stillen Klause;

Darf nie zum Tanz, als nur mit ihr,Nie ohne sie zum Schmause.

Und ich bin gar ein guter Mann,

Der sie nur sicht und höret,

Und aus den Augen lesen kann,

Was sie befiehlt und wehret.

Wer, Trautel, ist wohl mehr für dich,Und wer für mich geboren?

O Trautel, ohne dich und mich,

Sind ich und du verloren.

Wann einst des Todcö Sense klirrt,Eins von uns wcgzumähcn,

Ach, lieber Gott, wie wehe wirdDann mir nnd dir geschehen!