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1 (1844) Gedichte
Entstehung
Seite
124
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Der Ritter und sein Liebchen.

Ein Nittcr ritt einst in den Krieg,

Und als er seinen Hengst bestieg,Umfing ihn sein seins Liebchen:

Leb' wohl, dn Herzensbübchen!

Leb' wohl! Viel Heil und Sieg!

Komm fein bald wieder heim in's Land,Daß uns umschling' ein schvnrcs Band,Als Band von Gold und Seide:

Ein Band aus Lust und Freude,Gewirkt von Pricsterhand!"

Ho ho! Kam' ich auch wieder hier,Du Närrchen du! was hülf' cs dir?Magst meinen Trieb zwar weiden;

Allein dein Band aus FreudenBehagt mit Nichten mir."

O weh! So weid' ich deinen Trieb,Und willst doch, falscher Herzensdieb,In's Ehband dich nicht fügen!

Warum mich denn betricgcn,

Treuloser Unschuldsdieb?"