Vor allen Thicren, groß und klein,
Die sich bei Göttern mästen,
Behagt Silcnus EsclcinNoch meinem Sinn am besten.
Das ist, fiihrwahr! ein feines Vieh,Von sondrer Zucht und Ehren,
Und läßt von vorn und hinten nieWas Unverschämtes hören.
Mit sich und seinem Herrn vergnügt,Geduldig allerwegen,
Nimmt es vorlieb, so wie sich's fügt,Mit Marzipan und Schlägen.
Zum Keller weiß cS hin und herDen Weg von selbst zu finden;
Auch braucht man gar nicht drüber herDen Reiter fest zu binden.
Piano klimmt's den Berg hinan,
Piano tritt's bcrguntcr,
Und wirft den trunknen EhrenmannKein einzig Mal herunter.
So einen Esel wünscht' ich mir! —Silcn, wirst du einst sterben,
So laß mich dies bequeme Thier,
Laß, Vater, laß mich's erben!