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1 (1844) Gedichte
Entstehung
Seite
116
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Gegenliebe.

§8cun, o Mädchen, wenn dein BlutReger dir am Herzen wühlte;

Wenn dies Herz von meiner GluthNur die leise Wärme fühlte;

Wenn dein schöner HcrzcnsdankMeiner Liebe Gruß empfinge;Und dir willig ohne ZwangKuß um Kuß vom Munde ginge:

O dann würde meine BrustIhre Flamme nicht mehr fassen;Alles könnt' ich dann mit Lust,Leib und Leben könnt' ich lassen.

Gcgcngunst erhöhet Gunst,Gegenliebe nähret Liebe,

Und entflammt zur Fcucröbrunst,Was sonst Aschenfünkchcn bliebe.