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Nun schwebt die Grazie vor mir,
Schlägt mit den Silberfiißchcn Triller,
Und tanzet hin an daö Clavier,
Und singt ein Lied, nach Weiß, von Miller.Mit welcher Wollustfülle schwelltMein Herz der Zauber ihrer Kehle!
Hinweg aus dieser Unterwelt,
Gen Himmel singt sie meine Seele!
Der Morgen eilt, man weiß nicht wie.
Zur Mahlzeit ruft die Küchenschelle.
Ihr gegen über, Knie an Knie,
Und Fuß an Fuß, ist meine Stelle.
Hier treiben wir's, wie froh und frei!
Uns fesselt kein verwünschter Dritter.
Die beste Fürstenschmauserci
Ist gegen solch ein Schmäuschcn bitter.
Selinde schenkt mir Nektar ein.
Erst aber muß sic selber nippen.
Hierauf kredenzet sie den WeinMit ihren süßen Pnrpnrlippcn.
Der Pfirsich, dessen zarten FlaumIhr reiner Pcrlenzahn verwundet,
Wie lüstern macht er Zung' und Gaum!
Wie süß mir dieser Pfirsich mundet!
Nach Tische läßt auf ihrer BrustMein hingesunkncs Haupt sich wiegen.
Von Wein berauschet und von Lust,
Will fast die Sprache mir versiegen.