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1 (1844) Gedichte
Entstehung
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Im Dcnkcn ist stc Pallas ganz,

Und Juno ganz am cdeln Gange,Tcrpsichore beim Freudentanz,

Euterpe neidet sie im Sange;

Ihr weicht Aglaja, wann sie lacht,Melpomene bei sanfter Klage;

Die Wollust ist sic in der Nacht,

Die holde Sittsamkcit bei Tage.

Des Morgens, welch ein Malerbild!

Wallt sic hervor in leichtem Kleide,

Noch ungcschnnrt, und halb verhülltNur in ein Mäntelchen von Seide.Entringclt auf die Schulter sinktDie Hälfte goldner Locken nieder.

Wie dann ihr rasches Auge blinkt,

So blinkt das Licht aus Quellen wieder.

Natur und Einfalt helfen ihr,

An ihrem kleinen Morgentischchcn.

Des Busens und des Hauptes ZierSind Nos' und Myrt' in einem Büschchcu.Zu ihren Wangen wurde nieEin Pinsel in Karmin getauchct;

Und doch, wie Rosen, blühen sie,

Von Frühlingsodem aufgehauchet.

Wann sic an ihrem Tischchen sitzt,

So werd' ich scherzend hingcwinket:Komm, schmücke selbst dein Mädchen itzt,Wie deiner Lann' am besten dünket!"