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1 (1844) Gedichte
Entstehung
Seite
63
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Vollbracht, vollbracht ist unser Lauf!

Das Hochzcitbcttc thut sich auf!

Die Tobten reiten schnelle!

Wir sind, wir sind zur Stelle."-

Nasch auf ein eisern GittcrthvrGing's mit verhängtem Zügel.

Mit schwanker Gert' ein Schlag davorZersprengte Schloß und Riegel.

Die Flügel flogen klirrend auf,

Und über Gräber ging der Lauf.

Es blinkten LeichensteineNund um im Mondenscheine.

Ha sich! Ha sieh! im Augenblick,

Huhu! ein gräßlich Wunder!

Des Reiters Koller, Stück für Stück,

Fiel ab, wie mürber Zunder.

Zum Schädel, ohne Zopf und Schopf,Zum nackten Schädel ward sein Kopf;

Sein Körper zum Gerippe,

Mit Stundenglas und Hippe.

Hoch bäumte sich, wild schnob der Rapp',Und sprühte Fcuerfunkcn;

Und hui! war's unter ihr hinabVerschwunden und versunken.

Geheul! Geheul aus hoher Luft,

Gewinscl kam aus tiefer Gruft.

Lcnorenö Herz, mit Beben,

Rang zwischen Tod und Leben.