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1 (1844) Gedichte
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W^s auf diese dürren AuenVon der Unschuld Thränen fällt,

Wird gesammelt, zu bethanenDie Gefilde jener Welt;

Die Gefilde, wo vom SchnitterNie der Schweiß der Muhe rann,

Deren Äther kein GewitterUnd kein Nebel trüben kann.

Seufzer, deines Grames Zeugen,

Werden auf gen Himmel gehn,

Werden einst von PalmenzweigcnKühlung dir herunter wchn.

Von dem Schweiße deiner Mühen,

Der hier Undankbaren quillt,

Werden dort einst Blumen blühen,

Wie sie hier kein Lenz enthüllt.

Wann Verfolgung ihren KöcherEndlich auf dich ausgeleert;

Wann dein Gold sich, vor dem SchwächerSeines Glanzes, rein bewährt;

Und, zur Erntezeit der Saaten,

Da das Korn geworfelt wird,

Ausgcstreutcr Edelthatcn

Reine Frucht im Siebe schwirrt.

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