An Agathe.
Nach einem Gespräche iibcr ihre irdischen Leidenund Aussichten in die Ewigkeit.
dem naß geweinten SchleierLösch' ich meine Thräncn aus;
Und mein Auge schauet freierÜber Zeit und Grad hinaus.
Geist erhabner Prophezeiung,
Gottes Geist erleuchtet mich!
Lcbcnsodem zur ErneuungWeht gewiß auch über mich.
Jedes Drangsal dieses Lebens,
So dein weiches Herz gedrückt,
Zeuget, daß du nicht vergebensOft nach Trost hinaus geblickt.
Nein! Nicht schwelgendem GcwürmeNun und immerdar ein Raub,
Noch ein Spiel der ErdcnstürmeBleibet guter Herzen Staub.
Nein! In diese WüsteneienSind wir ewig nicht gebannt.
Keine Zähre darf uns reuen;
Denn sie fiel in Gottes Hand.