Doch du hobst ihr im LeidenDas schlaffe Haupt empor,
Und spiegelst ihr die FreudenErhellter Zukunft vor.
Das hat mein Herz erfahren! —Schon lange wäre wohlVon meinen TrauerjahrenDie kleine Summe voll;
Schon hört' ich aus zu streben,Mir brach das Auge schon:
Ich kam zurück in's LebenAus deinen Schmeichelten. —
„Vielleicht, daß deiner ZährenDie letzte bald »erschleicht.
Wie lange wird es währen,
So hauchest du vielleichtDen Seufzer ihr entgegen,
Dem Lieb' und Glück verlieh»,Die Harte zu bewegen,
Die unempfindlich schien.
Und blieb' ihr Herz hieniedenAuch immer unerweicht,
So ist sie dir beschicdenIm Himmel noch vielleicht;
Im Himmelreich, wo LiebeDie Seelen all' erfüllt,
Und jede Brust die TriebeDer andern Brust vergilt.