Nun wandelt im GeleiteDir ewig Ruhe nach.
Im Aufruhr und im StreiteMit grauscm Ungemach,Erthcilcst du dem Müden,
Eh' ganz sein Muth erschlafft,Erquickung oder Frieden,
Und neue Heldenkraft.
Du scheuchest von dem KriegerDas Grauen der Gefahr,
Und tröstest arme PflügerIm dürren Mangeljahr.
Aus Wind und lauem Regen,Aus Sonnenschein und ThauVerkündest du den SegenDer zart besproßten Au'.
Von deinem Flügel düstetEin Balsam für den Schmerz;Bei seinem Weben lüftetSich das bcklommne Herz.Dein Odem hauchet KräfteVerwelktem Elend ein;Erstorbne kalte SäfteBelebt dein milder Schein.
Du bist cs, die dem KrankenDie Todesqualen stillt;