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er es war, sonst hätte er nicht bis in seinen letzten Jahren den Märtyrern und sei-ner Gönner!» der Herzogin von Ferrara, wie der Königin von Navarra, unter diesemNamen geschrieben.
Der Name Earol. Passeltus kommt auch vor, z, B. !m I. tg61, an Beza.
In einem französischen muss. Briefe in Gens vom Juni 1553 hat Calvin I.de Bonncville signirt, welche Unterschrift bis jetzt auch Liebe unbekannt gebliebenwar. Im Ganzen hat er also sieben verschiedene Namen angenommen.
Diesen Angaben über die Pscndonvmic Calvins, welche wir von Paul Henryentlehnt haben, fügen wir noch einige Docnmentc hinzu, welche dem Werke Licbc'sentnommen sind. ,
Der Verfasser beginnt damit, daß er die Erklärung zu widerlegen sucht, welcheGaraffe als die Gründe der häufige» Acndcrungen angibt.
Was den Namen Canvinns betrifft, so zeigt er uns, daß Calvin deßhalb dasu in I verwandelte, weil er den Namen latinisircn wollte. slXomem onim Lauvini.czuocl nslivum est Lulviun, non potost reeleli rnmano sermono, nisi liller.iu in litter.im I immutatn.) Um seine Behauptung zu unterstützen, führt der Ver-fasser die Stelle von Papirins Massen an, welcher sagt:
„Lalvinus privat»» in palria <Ii» non potuit vivoro, lainaine>ue nomi-nis sui oxoitaro coopit, eelitis, a<I lilnos 8onoono ein Llemontia elostnntidusoommentnrüs, anno notntis vicosimo czuartn, <iui>>us alisoeko Cannini jlest.Oauvini) svito psternoezuo ooZnomino, Oueü Calvini oivis romsni cog-nomen sumpsit."
Was den Namen Alcuinus betrifft, so ging er ebenso aus dem Namen Cal-vinus hervor, durch eine Versetzung der Buchstaben, wie sie in jener Zeit sehr häu-fig vorkam:
„ssvitiori jure," sagt er, „knie spoctst nominis niutatio, <>ua Lalvinus,transpositis litteris, HIcuini nomen silii »rrostnsso traclilnr. Oicebit enim,sporo, ezuoel svmel monnisso suktieint, et sneiAiammatismos voeepseu-
ctonxmias complocti, nt pole czuoel et ad sliis.ante ine kaetum, neepie
acleo exemplo carel, et rationidus justis clekeneli potost."
In Betreff des Namens CalidoniuS, welchen sich Calvin auch beilegte, bemerktunser Autor, cs sei dieß „vox dvdriUa," ein aus dem Griechischen und Lateinischengebildetes Wort: „Liilielonii nomen dvliricla vox ost, cn straeco et lalino
sermone eomposil», ezuae nonien Lalvini vel (ldsuvini eeiuictem utrumezuereclclit."
Von den Namen Deperoay und Dcspcville behauptet unser Autor ebenfalls,Calvin habe sie in zwei verschiedenen Epochen angenommen. In Betreff des erster»beruft er sich ans das Zcngniß Spondc's nnd Masson's. „Oe prioro nidil aliuclelicere kadeo, nisi testiinonia 8p»nelgni et Hlassonis satis stravia vicleri, utLalviuum iel nominis stesisse ereeti possit. i>nn minus ccrtum est, Lalvi-»um Caroli eie Hapeville vel Hoppdvillo, aut certe non multum absinnlvnomen aliczuanclo sidi iniluisse."
Als Anhaltspunct zur Feststellung der Epochen, in welchen Calvin diese Na-men angenommen habe, gibt uns der Autor mehrere früher nicht bekannte Bricze:den einen von Stcphanius Pasfius, Venedig 18. Juli 1517; er ist addrcsstrt: »lUonsr.Oespeville, elemeurant aupres <ln lostis de lklonsr. Lop ns a Eeneve. ^-crandere ist von C. Jvuvilacns signirt, vom Jahre 1550 nnd addressirt: a wonsixnore, mon signvur, Oespeville.
Ein dritter Brief, von Renata von Frankreich unterzeichnet, ist in französiicherSprache geschrieben und interessant genug, daß wir einige Stelle» aus ihm Heer wie-dergeben.
„Mein Herr Despcvllle: Durch Lranzlsco Porto, den llcberbringcr diesesBriefes habe ich euer Schreiben erhalten und in dcnpclben euere guten Ermahnungen
gefunden, die ihr mir crthcilt, wie ich sie immer gerne empfange und höre, re.
Es wird mir aber sehr angenehm sein, wenn ihr mir dieselben auch crthcilct, wenndie religiösen Streitigkeiten in diesem Lande, wie ich cs wun;che, und Gott darumbitte, zur Ruhe gebracht werden; weil ich mehrere Stätte und --rtc finde, wo eszur Ehre Gottes und der ihrigen dienen wird, und ich mit ihnen Wunsche, daß dortdas gute Erdreich besät werde, re. Darum bitte ich den Schöpfer, Herr Despe-