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Hoch zwischen Klippen hat ein Trüpplcin Bäum' ihr HeilGesunden, wo sie nicht erreichet Axt und Beil.
Sie ziehen durstiger vom Fels der Nahrung Saft,
Doch neiden nicht umher die iipp'ge Nachbarschaft.
Denn all die andern sehn dom Berg im fernen ThalDen Tod dor Augen, der hinab sic holt einmal,
Sci's um als Hüttenrauch, wie dort qualmt, aufzngehn,Sei's in der Mühle, die dort ächzt, zersägt zu stehn.
Nur jene sind verschont, bis sie zernagt der WurmDes Alters, oder wirst von ihrer Klipp' ein Sturm.
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Sieh, wie den Zweck erreicht und der Gefahr entweichtDer Efeu, der empor am Stamm der Buche schleicht.
Nicht um den ganzen Stamm rings flicht er seine Stränge,
Daß nicht der Baum, wenn er sich wachsend dehnt, sie sprenge.
Gradanfwerts kriecht er nur; vielleicht in künft'gen Tagen,Wann nicht der Baum mehr wächst, wird er sich rundum wagen.
Dagegen dis Gerank, das nur den Sommer lebt,
Bon allen Seiten um den Stamm sich sorglos webt.
Vom heur'gcn Safttricb ist sein Wachsthum nicht bedroht;
Und eh' der nächste schwillt, ist es schon selber todt.
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Rein kann ich nur mich frenn der stillen Pflanzenwelt,
Tie Leben nicht zerstört, nur Leben unterhält.