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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Der Geist des Mannes mag frei in die Welt sich regen,Des Weibes Seele soll dm Hanshalt still bewegen.

Der Hanshalt ist die Welt, in die sic ist gestellt;

Die Welt bestellt sie, wenn den Hanshalt sie bestellt.

Und der es ist versagt, im Hanse Hans zu halten,

Als einen Hanshalt soll sie ihr Gemüth verwalten.

Sein Wissen mag der Mann an alle Welt verschwendenEin Weib soll, was sie weiß, in ihr Gemüth verwenden

32 .

Herr, deine Welt ist schön, Herr, deine Welt ist gut:

Gib mir nur Hellen Sinn, gib mir nur frohen Mnth!

Ich fühle, daß ich bin, ich fühle, daß dn bist,

Und daß mein Sein von dir ein sel'ger Abglanz ist.

Die Welt beseligst dn, beseligst dich in ihr;

Sollt' ich nicht selig sein, Allseliger, in dir d

33 .

Geh' unempfindlich nicht und ungerührt vorbeiNorm Schönen dieser Welt, alsob's nicht Gottes sei.

Zn schauen Blumenflor, zu Horen Bögelchor,

Hat er das Auge dir erschlossen und das Ohr.

Wenn du verstopfen willst das Ohr, das Auge schließen,Kann Gottes Preis dir nicht ertönen und ersprießen.

Viel Schönes hat die Welt, das, um von dir genossenZu werden, Gott erschuf; genieß' es unverdrossen!

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