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Gib Sprache dem Gefühl in jedem Ton, und seiSo wahr in jedem, wie das Kind in seinem Schrei.
40 .
Wol kennt, vom Mntterarm zu fallen, die GefahrDas Kindlcin nicht, darum auch fällt es nicht fürwahr.
Es hält's der Mntterarm, und das auch weiß cs nicht;Unschuld, Unwissenheit ist stets im Gleichgewicht.
41 .
Alswie ein Vater gibt die Freiheit seinem Sohne,
Nicht zur Versuchung ihm, nein, zur Vollcndnngskrone;
Nicht um zu gleiten, um zu stärken seinen Tritt,
Selbst fest zu stehn, und aufzustchn auch wann er glitt:
So gab dir Gott, o Mensch, den freien Willen auch ;
Des Misbranchs Möglichkeit macht möglich den Gebrauch.
42 .
Die Blume hat gcwis empfahn den BlmnenstaubZunächst zu anderm Zweck als zu der Biene Raub.
Doch wir erlauben gern, daß sie dazu ihn nimmt,
Und nehmen selbst für uns, was sic für sich bestimmt.
Der Biene dient die Blum', cs dienet mir die Biene,Sie wisscn's nicht, nur ich weiß, daß ich allen diene.
43 .
Der Mensch macht alles sich dienstbar auf seine Weise;
Was nicht zur Speis' ihm dient, das dient ihm zur Lockspeise.