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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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II.

Was nicht von Gott hebt an und sich zn Gott hin wendet.Ist um nnd an misthan, misangefahn, nnsendet.

Ten Schein, etwas zu sein, mag's haben eine Frist;

Bald wird cs offenbar, daß nichts es war nnd ist.

13 .

Ein Wandrer, wenn er geht gesellt mit einem andern,

Wird gut thnn, Schritt mit ihm zu halten unterm Wandern.

Vorwcrts vergnüglicher geht es im gleichen Takt,

Als wenn entgegen stets ein Schritt dem andern hackt.

So auch, wenn du ein Buch zum Lesen wirst entfalten,

Such' immer dich mit ihm in gleichem Zug zu halten.

Denk' überein mit mir, solang' du mich begleitest!

Nom Lehrer lernst du nichts, wenn du mit ihm nur streitest.

16 .

Die Mutter, die dem Kind nicht selber Nahrung schenkt,Beneide nur die Brust der Amine, die cs tränkt;

Tie für den ersten O-uell des Lebens, den sie beut,

Vom ersten Lächeln auch des Dankes wird erfreut.

So mag dem Vater auch, -der selbst sein Kind nicht zieht.Der wecken Eifersucht, durch welchen cs geschieht;

Der ihm ein geistiges Gepräge drücket ein,

Das wichtiger doch ist, als das von Fleisch und Bein.