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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Doch grade daß bestellt die eigne richtig sei,

Zn jene fremden trägt dazu der Ansblick bei,

Du kannst Mondsonnenlanf, der ewig wechselnd geht,

An Etwas messen nnr, das unbeweglich steht.

Als Wendepunkte stehn dazu die Himmelstcrnc,

Daß man daran den Gang des Erdhanshaltes lerne,

Aufs Große muß man sehn, nm sich zu freun am Kleinen ;Taö Einzelne wird nur erkannt am Allgemeinen,

i,i.

Wenn zwei zu gleicher Zeit, der hier ans flachem Thal,

Der dort vom höchsten Thurm, sehn eines Sternes Stral:

Wird jener niedriger deswegen etwa sehn,

»nd höher dieser hier den Stern am Himmel steh» ?

Nein, gleichhoch setzen ihn die beiden, und empfinden,

Daß Erdabstände vorm Unendlichen verschwinden.

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Welt ist Bewegung, Was bleibt unbeweglich wol?Per tausend Jahren wies ein andrer Stern den Pol,

Nach tausend Jahren wird ein anderer ihn weisen,Wonach man steuern wird bei Land- und Mecresrcisen,

Warum steht selbst nicht fest der fixen Sterne Chor?Nach unserm Sonnenkreis, so scheint es, rückt er vor.

Denn unsre Sonn' in fiinfundzwan,zigtausend JahrenWill ihre Sonn' einmal, südöstlich scheint's, umfahren.

Wo ist der Sonne Sonn' im Südost? UnerkanntIm Stcrnhecr, doch vielleicht der Sirius genannt.