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Ich will die Reiselust dir nicht auf Erden schmäler»,
Weun du dich noch nicht satt au Berge» sahst und Thälcrn.
Doch mir vcrgicng die Lust au Erdeurciseu gründlick,Seitdem ich fühle, daß ich reis' im Himmel stündlich.
3».
Ich glaube nicht, daß ich im Mittelpunkte stehe,lind die Unendlichkeit um mich sich dienstbar drehe;
Doch glaub' ich, daß ich darf mir ordnen zum VergnügenBilder der Fantasie aus cw'gen Stcrueuzügeu;
Bald als Verliebter sehn ein Blatt mit golducu Schriften,lind bald als Kind ein Dach, besetzt mit goldne» Stiften,
Allein vom Halse soll die Wissenschaft mir bleiben,
Die, was ich treib' im Spiel, als trocknen Ernst will treibe»,
Die kindisch wird, wen» ihr aus Selbstsucht es bednnkt,
Im All ihr Pünktchen sei vom All der Mittelpunkt,
4V,
Wie du die Erde siehst von Schöpferkraft dnrchwaltct,Naturabstnfnngcn der Menschheit zngcstaltct;
So hindert nichts, daß nicht auf andern HimmelsfärcnAuch andre Ordnungen und Gipfelpunkte wären,
Auf andrer Grnndlag' anfgeführt ein andrer BanDes Lebens, eingcweiht zu andrer Geister Schau;
Die etwas Gcist'ges thnn, das unscrm Denken gleicht,Vielleicht es übcrtrifft, vielleicht es nicht erreicht.
Er denkt in seiner Sfär' alswie in deiner du;
Und ohne daß ihr's denkt, denkt ihr einander zu.