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Drum stelle so den Spruch, dann magst du dich ibm fügen:Gib was du kannst, und laß was du empfängst dir gnügcn.
3 ».
Du möchtest sein wie der und jener, doch dabeiAuch bleiben, der du bist, alsob das möglich sei.
So möchtest du im Herbst des Frühlings Blüten haben,Doch drum der Früchte nicht entbehren, die dich laben.
Dazu sind eben Wünsch' und Träume dir verlieh»,
Um alles, was dir fehlt, in deinen Kreis zu zieh».
37 .
Wenn du sähst Andern nach, was du dir selbst nachsiehcst,Und was du ihnen nicht verzeihst, dir nie verziehest:
Zufrieden würden dann die Andern nicht alleinMit dir, du würdest's auch mit dir und ihnen sein.
38 .
Hast du einmal bedacht, daß du in einer StundeVollkommner Ruhe machst dnrch's Weltall eine Nnnde?
Die Erde, die dich trägt, trägt um die Sonne dich,
Die selbst ans ihrer Fahrt euch beide nimmt mit sich.
Das Schönst' an dieser Fahrt ist, daß du sie nicht spürest,Weil du die sämmtliche Umgebung mit dir führest.
Bequemer ist die Reis' und bringt dich doch viel weiter,Als die, zu der du dir erst suchen mußt Begleiter,
Wo du ans jedem Schritt List außer dich gesetzt,
Und herzlich müde nur kommst wieder heim zuletzt.