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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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13.

Etwas liegt an der Art, die Gott dem Keim verstehn,Und etwas auch an der, wie du ihn wirst erzieh».

14 .

Das höchste ist die Gunst, womit der Himmel schaltet,Das nächste ist die Kunst, womit der Gärtner waltet.

.

Aus bittern Meeren zieht die Sonne süßes Wasser,So zieh' anch Liebe du ans Herzen deiner Hasser.

16 .

Des Feuers Leben ist, daß es sich selbst verzehrt;Ter tödtet es, wer ihm sich zu verzehren wehrt.

17 .

Das Leben ist ein Feur, die Luft muß es erquicken;Sobald die Luft ihm fehlt, wird es in sich ersticken.

18 .

In jedem Athemzug gibt Leben auf sei» Leben,

Wie unsichtbare Düst' aus Blumenkelchen schweben.

16 .

Wer täglich sammeln muß mit Sorgen seine Nahrung,Der sammelt nie den Geist, doch sammelt er Erfahrung.