Es nennt ihn „Abendheim" den Mann vom Bettlerordcn,Der keine Heimat hat, wie ich mm bin geworden,
Doch nicht ans Lebenszeit, dem strengen Jogi gleich,
Der arm an jedem Gnt nnd nnr an Stolz ist reich.
Ich habe nicht wie er die Heimat anfgcgeben,
Ich fühle ihren Hauch mich überall umschweben.
Ich weiß an jedem Tag, wo meine Heimat ist,
»nd bin am Abend dort, o Liebe, wo du bist.
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Ich Hab' in tiefer Nacht im tiefen Thal gewacht,
Und ans dem Fenster staunt' ich an der Berge Macht.
Kein Lispel war im Thal, und in der Sterne StralZahn geisterhaft herab die Häupter starr und kahl.
Da kam der Nachtluft Zug, nnd laut ans Ohr mir schlugEi» Menschenrnf, den sie auf lauem Fittig trug.
Wer wird es sein? Ein Hirt, der taglang unvcrirrtDie Herde droben hielt nnd mit ihr rnhn jetzt wird.
Er thnt ans voller Brust noch diesen Schrei der Lust,
»nd in der Einsamkeit bleibt er sich sein bewußt.
Empor znm Himmel steigt, wenn rings die Oede schweigt,Der Rnf des Menschen, der als Herr der Welt sich zeigt.
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i Ein schöner Garten lag am Weg, ich stand davor:Die Mauer war zu hoch, nnd eng das Gitterthor.
Nnr soviel kann ich sehn als meine Neugier reizt,Anstatt befriedigt. Weh dem Reichen, der so geizt!