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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Ich fand sie in der Stnb', als ich hineingckommen,

Sie hatten am Gebälk der Mitte Sitz genommen.

Bon hier die Thürc stand, von dort das Fenster ans,Daß ungehemmt herein, hinaus ergieng ihr Lauf.

Doch unbedachtsam stört' ich ihren sreien Flug,

Da ich das Fenster schloß, weil naß mich sror im Zug.

Die Leute kamen dann und fanden ausgeschlossenVom eingedrungncn Gast die alten Hausgenossen.

Mit Pfeifen öffnete das Fenster gleich ein Bube,

Und eine Schwalbe kam geflogen in die Stube.

Die andre folgt' ihr bald, und vom Gebälke niederSprühten sie iibcr'n Tisch ihr triefendes Gefieder.

Ich möchte wissen, ob sie hier im Winter bleiben;

Vom warmen Ofen kann sie doch kein Frost vertreiben.

Auch Nahrungslosigkeit wird hier sic nicht bekriegen;Zum mindsten damals war die Stube voll von Fliegen.

t4.

Am besten würdest du in einen Koffer packenDich lassen, oder auch im Mantelsack cinsackcn,

Und so auf Reisen gehn, wenn du nicht Geld gewannst,Zn fahren ordentlich, und nicht zu Fuß gehn kannst.

Fußgänger geht und steht, wo, wie und wann er magDie Luft, die ihn durchweht, weckt seines Herzens Schlag.

Er hört und sieht und denkt, bis er ist müd geworden,

Wo er den Kopf dann hängt auch an den schönsten Borden

Doch wer durchfliegen kann die Welt im eignen Wagen,Der fühlt, ein ganzer Mann, vollkommenes Behagen: