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Nichts ist das Farbenspiel, nur wirklich ist die Sonne;Die lichte Täuschung doch ist deiner Angen Wonne.
Was unterem Himmel glänzt, ist nur der Sonne Licht,Das mannigfaltig sich in trüben Stoffen bricht.
Was nnter'm Himmel glänzt, ist nur ein Widerschein,Ein bunter Schattenwurf der Himmelssonn' allein.
Ein solcher Widerschein ist selbst die Sonne nurDer höchsten Geistcrsonn' im Spiegel der Natur,
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Was in der Schule du gelernt, ist's wol vergebens,
Weil du gebrauchen es nicht kannst im Lauf des Lebens?
O nein, den Acker hat zum Anbau es entwildet,
Zum Wesentlichen hat's dich förmlich vorgebildet.
So was im Leben selbst, der großen Schule, duGelernt hast, bringst du nicht umsonst dem Himmel zu.
Du mußt die irdischen Aufgaben recht nur treiben,lind ewig wird davon die Segenswirknng bleiben.
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Des Regens Tropfen spriihn, doch wird davon nicht grünDer Rasen, den versengt der Sommcrsonne Gliihn,
Die Gräser bleiben dürr, doch neue sprießen drunterUnd iibergrünen bald die alten frisch und munter.
Getrost, o Herz! dir bringt Verlornes nicht zurückDie Stunde, doch dafür bringt sie ein neues Glück.