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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Nur nicht bequeme dich bis zum dir Unbequemen,

Am allerwenigsten zum Gottnnangenehmen.

t,

Welch wunderbare Art den Leugner zu bekehren,

Hn zu behandeln als unfähig deiner Lehren!

Keimst du verlangen, daß dich fassen soll der Manu,Wenn du behauptest, daß er dich nicht fassen kann?

Beweisest ihm zuerst, daß er verstehn nicht kann;

Daß er verstehn nicht will, verargest du ihm dann.

Zuerst mach' es ihm klar, wie er dich fassen solle,Tann überlass es ihm, ob er dich fassen wolle.

/, 2 .

kaß dich nur blenden nicht von denen, die ersannenTenkformcln, um darein Undenkbares zu bannen.

Veil sich kein Höchstes läßt ans Höherem erklären,

Ä lassen sie das Ding sich selbst ans sich gebären.

Wenn in der That nun wird nur was schon war im Grunde,To ist das Sein erklärt, doch ist's nicht klar im Grunde.

43 .

Glückselig bist du, wenn ans Folgrnngen und SchlüssenDas Beste so du weißt, du nicht hast gründen müssen.

ro brauchst du gegen die dich auch nicht zu ereifern,

Die mit unreifem Witz bekämpfen deinen reifem.

«chwank ist Gcdankcnban, und nur die Uebcrzengnng,

Die auf sich selber ruht, befürchtet keine Beugung.