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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Weil mm der Leib, beseelt von einer Seel', ist schön,Dank sei der Seele, die herabkam von den Höhn!

Und mög' ein Weilchen hier zn wohnen ihr gefallen,Bis lieber körperlos sie will im Acther wallen.

Das Menschlichste an nns, das Sprechen und das Denken,saß es entschlossen nns ins Göttliche versenken.

Die Seel' hat nicht zuvor gesprochen und gedacht,

Eh' dis Bedürfnis ihr die Leiblichkeit gebracht.

Und mit der Leiblichkeit wird sie entgehn den SchrankenVerworrner Worte und vcrworrnerer Gedanken. »

Sic wird die Wesenheit der Ding' in Gott erkennen,

Nicht mit zweideutigen Bezeichnungen benennen.

Das Denken bleibt ihr, das das Ganze ganz erkennt,

Nicht das Gestuckte, das znsammensetzt und trennt.

Schon jeden Augenblick, wo dn dich hier versenkestIns Höchste, fühlst dn, daß dn Höh'res thnst als denkest.

8 .

Wer Seele mehr nicht hat, als braucht zum eignen LebenSein Leib, der wird davon nach außen keine geben.

Wer aber Ueberflnß und mehr hat als er braucht,

Der ist's, der Seele wie die Rose Duft verhaucht.

Drum seelespendcndcr als starke sind die schwachenAn Leib, die Seligen, die frei vom Leib sich machen.