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Wenn nichts vom Erdcnstaub mehr abzuschüttcln bleibt.
Kann sich der freie Geist cntschwingcn lichtgcleibt.
Solang' er sich bestrickt fühlt vom Unreinen, Bösen,
^ Muß er des Lebens Kampf fortkämpfen, sich zu lösen.
Weh aber ihm, wenn er muß aus dem Kampfe weichen.
Eh' er des Lichtes Sieg könnt' an der Nacht erreichen!
! Er hüllt sich ins Gefühl der Niederlage ein,
Und dis wird seine Pein, wo er auch sein mag, sein.
Darum beglückt seid ihr, die ihr hiniibcrschwebtetFrüh, eh' ihr tiefer euch hinein ins Leben lebtet.
Den Frühlingsblumen gleich, im Morgenthau gepflückt,Womit am Festtag inan den Tempel Gottes schmückt.
Doch was am Stengel bleibt und soll zu Früchten reifen,
Mit Schmerzen lass' es sich von Sonn' und Wind ergreifen.
Auch die unreife Frucht wird abgcschiittclt werden,
i Zum Festmahl kommt sic nicht, sie fällt mit Schmach zur Erde»
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! s Der größte Kummer ist im kummervollen Leben,
Daß man das Glück erreicht nur das mau aufgegebeu.
i , Wo die Begierd' erlischt, ist auch der Arme reich,
Und wo sie herrscht, da ist der Fürst dem Sklaven gleich.
Wieviel du wünschen magst, der Wunsch wird weiter gehn,
. . > Und Glück ist da nur, wo die Wünsche stille stehn.