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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Wie dir auf nächt'ger Fahrt die nächste Reih' der BäumeAm Weg vorüber eilt, als wäreu's deine Träume,'

Dahinter langsamer dahin die Bergflnr schreitet,

Und hinter ihr der Mond nur deinen Laus begleitet:

So fliehn am schnellsten auch ans deines Lebens FahrtDir die Erscheinungen vorbei der Gegenwart,

Langsam die größeren Gestalten ferner Zeiten,

Und nur die Ewigkeit bleibt ewig dir zur Seiten.

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Welch eine Kunst du lernst, solang' du lernend bist,

Wird Halbgelungnes selbst dich freuen lange Frist,

Jemehr dann Meisterschaft sich wird dem Werk verbinden.Je kürzer wird die Lust daran znsammenschwindcn.

Was erst ans Wochen hielt, hält bald nur noch auf Tage,Bald, was auf Tage, kaum noch Stunden in der Wage,

Am Ende fühlest dn ein Glück, das so entspringt,

Nur noch im Augenblick, wo dir das Werk gelingt.

Dann bleibt kein andrer Rath, als Arbeit früh und spat,Weil nur das Thun dich freut, nicht die gethane That,

Darum nicht klage dn, und schaff' nur immer zu!

Die Schöpfung selber schafft deswegen spat und früh.

28 ,

Der Himmel, wenn er lang' nicht hat geregnet mehr,Bis wieder ordentlich er dazu kommt, hält's schwer.