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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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In meiner Einsamkeit da kann ich ohne Schaden,

Wen ich am liebsten will, bei mir zu Gaste laden,

Nicht unverträgliche Gesellschaft so gemischt.

Wie streitende Gericht' auf einmal aufgetischt,

Nicht so unleidlicher Gesichter Schofel, Pasel,

Womit die Eßlnst mir benimmt die Gastwirthstafel,

Nicht Hof- und Staatslivreen, der Uniform Uuformcn,Von meinem Ideal enorm abnorme Normen;

Die Weisen alter Zeit, die mir vom Ruhm genannten,

Und die in Ländern weit geahnten, unbekannten;

Und alle Lieben mir und Abgeschiedenen;

Wie labt das Mienenspiel mich der Zufriedenen!

Die Unterhaltung kreist, die nicht in Pansen stockt,

Wie ew'gcr Frühlingshauch aus Blüten Blüten lockt.

Sie reden nicht, was heut der Tag zu reden bent,

Sie reden, was das Herz der Ewigkeit erfreut,

Nicht Spekulation und Aktien-Eisenbahn,Feuerversicherung, Stadtschuldentilguugsplau,

Hoch über Qualm und Koth, irdischem Drang und Noth,Am Himmel geht ein Weg durch Morgenabendroth,

Und wann ich zugclanscht und mit darein getauscht

Ein Wörtchen, schweig' ich satt von Duft und wohlberauscht,

Und wie ich winke, gehn beiseit die frommen Schäfchen,

Und geben gerne Raum mir für ein Mittagschläfchen,