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Laßt uns, wie man uns ruft, Verladern in die Lust,Zum Himmel Opferdnft, und Aschen in die Gruft,
st„S todtcr Asche stammt, was lebend wieder flammt,Und Gottes Wolkcnzelt ist weben Rauches Amt.
46 ,
Sprich es nicht ans, noch mit Gedanken denk' es ans,
Was dir die Seele füllt mit dunkler Ahnung Grans,
Genug, daß Todesschreck dem Sinn entgegentritt,
Wenn auch die Fantasie ihn nicht znm voraus litt.
Den furchtbar'n Augenblick ertrag', und sei nicht schwach ;Nicht bilde dir ihn vor, noch bilde dir ihn nach.
Der Wirbel faßt das Schiff, es geht vielleicht in Scheiter,Doch, kommt es glücklich durch, so schwimmt es ruhig weiter.
47 ,
Wie alt ist Gottes Welt? Die Rechnung magst du sparen;
Ihr Lebensalter zählt sich nicht nach tausend Jahren,
Wenn Gott ist ewig, muß die Welt auch ewig sein;
Denn Gott ist unser Licht, und Welten dessen Schein,
Kein Licht kann sein, ohn' auch mit Schein sich zu nmzirken,
Und kein Werkmeister, ohn' ein Meisterwerk zu wirken.
Warum muß aber hier sich Gutem Böses gatten?
Weil, wenn der Schein vom Licht sich trennt, er wird znm Schatten.
Darum, wenn Gottes Glanz, nicht Schatten sein willst du,
So wende nicht dem Licht dich ab,,dir selber zu.
Dein schönstes Streben sei, dem Lichte znznwcndenDich und die Welt, so daß euch nicht die Strecken blenden.