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17 .
Das Sprichwort auch ist wahr: Wer sitzet in dem RöhrichtUnd keine Pfeife da sich schneidet, der ist thöricht.
Und wer die günstige Gelegenheit verdämmert,
Der ist es, der das kaltgcwordne Eisen hämmert.
k8.
Die Herde weidet und der Hirte weidet sie;
Wie eins ist Herd' nnd Hirt, wer unterscheidet sic?
Er blickt, alsob er sic mit seinen Augen weide,
Und daß sie weiden, das ist seine Augenweide.
Die stille Hürde dort steht am bekannten Ort,
Da ist des Hirten Herd und seiner Horden Hort.
Dann wird er scheren sie im Sommer, wenn sie wollen;Und ihm bescheren sic die übcrflüss'gcn Wollen.
Wie eines Wehr nnd Werth dem andern so gewährt,
O wenn ihr, Herr und Heer, wie Hirt nnd Herde wärt!
19 .
Was willst du mit der Welt? Du kannst sie nicht dnrchmcsse»,Und in dein enges Herz sie nicht zusammenpressen.
Du lösest sie nicht auf, der Räthsel sind zu viele,
Noch lenkest ihren Lauf, sie rennt nach eignem Ziele.
Wohlauf, so viel du kannst, mit Lieb' nnd Geist zu fassen,Und was du nicht begreifst, dahin gestellt zu lassen.
Wie Krämer ihre Waar', auch deine sollst du tauschen,Versenden Licbesgrüß' nnd der Erwidrung lauschen.