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Ein Jrrthum irret nicht den wahren Drang des Strcbens,So sei mit Gott dis Buch, und so das eures Lebens.
114 .
Im Steigen ist die Zeit, auch wo sie scheint im Sinken;Das Ziel, nach dem sic steigt, das hohe seh' ich winken.
Anhohn und Tiefen sind abwechselnd ans der Bahn,Doch jede Senkung ist Erhebung dort hinan:
Znm Ziel geht jeder Schritt, der Vorwerks wird gcthan.
115 .
Auch mir will oft das Haupt der Grcisenwahn umdüstern,Von alter bessrer Zeit und neuer schlcchtrcn flüstern.
Doch gleich danieder schlägt den Wahn, und die VerachtungDer Gegenwart zerstreut die doppelte Betrachtung:
Daß ich doch schlechter nicht geworden, als gewesen,
Ja besser als cs war zu hoffen, bin genesen;
Und daß nun Andre nicht sind schlechter als ich war,
Und können darum noch viel besser werden gar.