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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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In diesem Fall ist doch, wer lehren will und soll,

Eh' alle Facher noch des Wissens er weiß voll.

Er darf dem Lernenden nicht zeigen seine Lücken,

Mit mehr und minder Kunst muß er denn schlagen Brücken,

Daß alles scheine nur zusammen fein zu hangen.

Vom einen End' der Welt zum andern zu gelangen.

Der arme Mann muß sich mit fremden Federn schmücken,Weil er kein Lehrgedicht darf geben in Bruchstücken,

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Komm nur, du bist ein Knecht, und sei ein fleißig treuer!Bestell' den Acker, streu' die Saat und füll' die Scheuer,

Du thust es durch den Herrn, du thnst es für den Herrn,Und dieses sei dein Lohn, daß du cs thucst gern.

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Was ist das Licht, das hold des Daseins Nacht erheitert?Der Athem, der die Brust zum Himmel dir erweitert?

Die Freude, die dich gut und weise macht, vollkommen;Ihr Gegentheil allein macht eng und dumpf, beklommen.

Solang' du Freude fühlst, fühlst du dich in Zunahme,Und in Abnahme nur, wenn du erliegst dem Grame.

Wem noch in Zunahm' ist das Leben, der ist jung;

Und so ist altcrlos der Freude Jugcndschwung,

Die ew'ge Jugend laß vom Kummer dir nicht rauben:

Du mußt mit Freudigkeit nur an dich selber glauben.