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Und wenn gleichgültig uns durch die Gewohnheit werdenAm Ende Freuden selbst, warum nicht auch Beschwerten?
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Ein Jrrthum abgethan ficht dich nicht weiter nn.
Du gehst nn ihm vorbei ohn' Anstoß deine Bahn,
Und Wunder nimmt dich's säst, wie mnn in vorigen TagenLieh mit so schwachem Feind ernsthaft hernmgeschlagen.
Doch hätten sie gescherzt, so war' er nicht besiegt;
Gut scherzen hast du nun, da er zu Boden liegt.
tl.
Wie Manchen priesest du, was er nicht war, beglückt,
Weil er mit fatschcm Schein den inncrn Fehl geschmückt.
Ob einer wirklich sei zu preisen, zu beklagen,
Sagt er sich selber nur, dir braucht cr's nicht zu sagen.
Ich aber sag' es dir, wie du mich immerhinBedauerst, wiß daß ich bcncidenowerth noch bin,
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Wer einem Freunde klagt, erleichtert sich das Herz,
Und wer vor Gott ihn sagt, versöhnet seinen Schmerz,
Doch wer mit sanftem Laut ihn dem Gesang vertrant,
Ast auch davon zuglcicki getröstet und erbaut,
O wunderbares Bild, o Kraft des Scelcnlichts!
Du stehest Herbes mild im Spiegel des Gedichts,
Und wie sich in dem Schein erblickt die Schrcckcrscheinung,Wird selber sie zu Stein, die dir gedroht Vcrstcinnng,