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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Verschweig ein Glück, verbirg ein Unglück, das du hast!

Im Glück und Unglück sind die Menschen nur zur Last,

Noch schlimmer, als im Glück der gift'ge Blick des Neiders,Im Unglück ist das Wort das frost'ge des Mitlciders,

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Kaum Haft dn dich gefreut felilloscr JugendblüteDes schönsten, theucrstcn, mit dankbarem Gemüthe:

So haucht ein Unheil, und der Lustglan; ist vorbei,Mob gefallen drein ein böser Mehltban sei.

Darf man sich loben nichts, ans Furcht cs ;n berufen?Au nichts sich freuen, was zur Freude Götter schufen?

Nein, danke Gott, daß dir nicht lastet auf's GenickFeindselige Göttermacht und neidisches Geschick,

Nein, danke Gott, der dir die Freude gönnen wollteAm Schönen eben noch als cs verblühen sollte.

Nicht deine Freude hat den Schaden angebabnt,

Du freutest dich nur so, vom droh'nden vorgcmahnt.

»»,

Nnr ein Gedanke ist's, an welchen du gcwöbnenDich mußt, um dein Geschick im Geiste zu versöhnen.

Und an wie mancherlei Gedanken hast du dichNicht schon gewöhnt! man denkt zuletzt in alles sich.

Das Unverhoffteste, wenn es getreten ein,

Sieht endlich ans, als könnt' es gar nicht anders sein.