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Ein Büßer, der im Wald bei strenger Buße büßte,
Mit süßen Früchten nie den herben Gaumen süßte.
Der trocknen Lippe nie erlaubte kühles Naß,
Nur laues Wasser trank, nur welke Wurzeln aß,
Ward einst gefragt, warum er sich so gar kasteie,
Nud ob zum Seelenheil die Pein nothwendig scic?
Er sprach : Es ist allein für meine Seele nicht,
Ich halte so zugleich die Welt im Gleichgewicht.
Aoviele sind die nur nach süßen Früchten rennen,Sovielc die allein nach kühler Labe brennen,
Sooiele die wie Gift das Herbe weichlich fliehn,
Laß auch das Gegenthcil einmal nothwendig schien.
So übernahm ich denn, was nicht dürft' unterbleiben,Und übertreibe hier, weil sie dort übertreiben.
7«;.
A» Waldeseinsamkeit, von Wurzeln und von WasserSich nährend, lebt ein Mann, und heißt ein Menschcnhasser
Ten fragt' ein Wandrer einst: Was trieb dich an zu hassenDie Menschen, und warum hast du die Welt verlassen?
Da sprach er: Nicht ans Haß verlassen Hab' ich sie,
Aus Liebe that ich es, und will dir sagen, wie.
In meinem Herzen wohnt ein innres Frcndcnlicht,
Doch ist kein Schein davon ans meinem Angesicht.
Die Menschen, die das Licht nicht sahn in meinem Herzen,Der Ernst im Angesicht war Störung ihren Scherzen.