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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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257
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»Nenn mau vom Acker auch mir scheuchen will die TaubenSo muß man freien Flug den Bienen doch erlaube».

Und wenn uns dann im Hans entgebt der fette Braten,'o werden wir doch nie der Süßigkeit entrathcn.

er König auf der Pirsch' bat einen Hirlch erjagt:üt Zittern steht der Hirsch, der um sein Leben zagt

erblickt den König an und beugt vor ihm die Glieder,elbst eine Thräne rann von seinem Auge nieder.

er König will gerührt dem Thier das Leben schenken,>»d stiftet, wie'« gebührt, davon ein Angedenken,

Mn legt nm's Hirschgeweih ein Reiflem Gold, da warein Äöiiigsnamcn bcigeschricben Tag und Jahr,

er Hirsch enteilt mit Dank, und heim der König kehrt;Md wird der König krank, der Hirsch lebt unversehrt.

er König stirbt, ihm folgt ein Sohn, und dem ein Sol»er jagt im selben Wald, wo einst der Hirsch entfloh».

a stellt der Hirsch sich dar, den Nacken altcrsteif,Doch nm die Stirne war noch hell der goldnc Reif,

«erwnndert schauet ihn der junge König an,

Ais dort ihm klar erschien der Ruhm von seinem Abu,

mid als man Jahr und Tag znsaimncnzählte, war>o» damals der Betrag bis heute hundert Jahr

Die hundert Jahre froh hat in dem Wald gewohntEin Lebendes, weil so ein König es geschont ;

Groß ist des König« Glück, der, wenn man ihn begräbt^in Denkmal läßt zurück, das hundert Jahre lebtRülkirt, Lehrgedicht. I